Aktuelles und Aktionen

 

 

Klimaschutz leicht gemacht – von Erfolgsbeispielen lernen

Ab sofort steht der Leitfaden „Klimaschutz leicht gemacht – von Erfolgsbeispielen lernen“ als Ergebnis des von der Nationalen KIimaschutzinitiative geförderten Projektes „RegioTwin – Partnerschaften für den Klimaschutz“, an dem auch die Gemeinde Ahnatal teilgenommen hat, zum Download bereit.

Bei der Umsetzung von Maßnahmen im kommunalen Klimaschutz muss das Rad oftmals nicht neu erfunden werden. Manche Regionen stehen noch am Anfang, andere haben bereits viel erreicht. Es gibt bereits eine ganze Reihe an Maßnahmen und Aktionen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern im Klimaschutz, die in Kommunen und Landkreisen erfolgreich umgesetzt wurden. Das Projekt „RegioTwin – Partnerschaften für den Klimaschutz“ hat Kommunen, Landkreise und Regionen in sogenannten Twinnings zusammengebracht. Sie haben sich intensiv ausgetauscht, voneinander gelernt und gemeinsam Klimaschutzprojekte vor Ort umgesetzt. In diesem Leitfaden werden ausgewählte Erfolgsbeispiele aus den insgesamt 55 RegioTwin-Regionen vorgestellt. Die Maßnahmen werden vom zeitlichen Vorlauf über Personal- und Finanzaufwand bis hin zur Umsetzung Schritt für Schritt erklärt und sind somit leicht nachzuahmen. Diese Erfolgsbeispiele sollen dazu beitragen, die Akteure vor Ort zu motivieren, zu vernetzen und bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen.

Download: „Klimaschutz leicht gemacht – von Erfolgsbeispielen lernen“

 

 

Rettet die Bienen

Blühwiese in Ahnatal für Bienen

Ein Artikel von unserer Jahrespraktikantin Charline Grassnickel im Rahmen ihres dreiwöchigen Praktikums im Bereich Klimaschutz.

Bienen und das wissen wir spätestens seit der „Biene Maja“ sind nicht nur sehr geschätzte Honigproduzenten, sondern auch fleißige Pollensammler.

Auf das Ökosystem haben die „kleinen Bienen“ einen großen Einfluss, deshalb kann das Bienenstreben schwere Folgen für die Umwelt und den Menschen haben.

Ohne Bienen gäbe es nicht nur keinen Honig, auch Obst und Gemüse würden zu Luxusgütern. Die Tiere bestäuben rund 80% unserer Nutz- und Wildpflanzen und sichern das Überleben von Bäumen und Gräsern. Bienen sind somit ein großer Wirtschaftsfaktor und eine wichtige Arbeitskraft in der Landwirtschaft. Ihre Bestäubungsleistung sorgt für eine volkswirtschaftliche Leistung von etwa 2 Mrd. pro Jahr.

Wenn es nicht gelingt, die Bienenbestände zu halten und diese aussterben, hätte dies nach Ansicht der Forscher fatale Folgen: Die Menschen würden nach 4 Jahren aussterben, weil weniger Obst, Gemüse und Getreide geerntet werden könnte.

Seit Jahren wird beobachtet, dass die Gründe des Bienenstrebens unter anderem der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, eintönige Landschaften, fehlende Nahrungsquellen, der Verlust des natürlichen Lebensraums der Tiere und Parasiten, wie die Varroamilbe sind.

Die Zahl der Imker ist in den letzten Jahren zurückgegangen, was ein weiteres Problem darstellt. „Deutschland summt“ ein Verein von Hobby-Imkern hat sich als Initiative zusammengeschlossen. Dies ist ein kleiner Lichtblick.

 

Was können wir tun:

  • Bienenfreundliche Blumen pflanzen, wichtig dafür ist, dass es heimische Blumen sind, die über Nektar verfügen. Gut wäre: Glockenblumen, Margeriten, Schnittlauch-Arten, Katzenminze oder Lavendel. Bienen mögen keine Marmelade und sind keine Gefahr fürs Frühstück auf dem Balkon, sie wollen nur Pollen und Nektar.
  • Für den Winter ein Bienenhotel bauen, mit möglichst viel Holz, welches nach Süden ausgerichtet sein sollte.
  • Die Wiese im Garten nur maximal 2x im Jahr mähen.

 

Quellen und weitere Informationen:

Initiative „Deutschland summt“

Bienenschutz-Seite von Greenpeace

"Für ein buntes Ahnatal" Konzept und Bericht

 

 

 

 

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Der Energieausweis

 

Beim Neubau eines Gebäudes, wird dem Gebäudeeigentümer ein Energieausweis ausgehändigt. Dieser stellt eine Bewertung des energetischen Zustands des Gebäudes dar (Energeikennwerte) und enthält unter anderem Angaben zu den für die Beheizung verwendeten Energieträgern (zum Beispiel Gas, Öl, Pellet, Solarthermie).

 

Wann benötige ich einen Energieausweis auch für ein Bestandsgebäude?

Welchen Ausweis braucht man für welches Gebäude?

Wo erhalte ich einen Energieausweis für mein Gebäude?

 

Informationen zum Energieausweis als PDF-Datei

 

Webseite der Verbraucherzentrale zum Energieausweis

 

Übersicht Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis

 

Liste der "Energieeffizienz-Experten" des BMWi

 

 

 

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Mehrweg to go

Quelle: Deutsche Umwelthilfe

 

 

Link zum Hintergrundpapier der Deutschen Umwelthilfe: Coffee to go-Einwegbecher - Umweltauswirkungen und Alternativen.

 

Link zur Aktion "Sei ein Becherheld" der Deutschen Umwelthilfe

 

 

 

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Inspiration für die Fastenzeit

Einige Kirchen und Bistümer rufen dazu auf, in der Fastenzeit das Auto möglichst oft stehen zu lassen. Stattdessen sind Sie eingeladen, das Auto für vier Wochen zu ersetzen: durch Radfahren, Busse und Bahnen oder einfach zu Fuß gehen. Und wenn das Auto nicht zu ersetzen ist, dann: spritsparend zu fahren, Elektromobile auszuprobieren oder sogar anzuschaffen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder das Auto mit anderen zu teilen (car-sharing)… Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Wer sich bei der Aktion online anmeldet, hat die Möglichkeit an der Preisauslosung teilzunehmen. Unter allen Teilnehmer*innen werden 10 Bahn-Cards 25 und ein Gutschein für den Kauf eines Fahrrads in Höhe von 1.000 Euro verlost.

 

Weitere Infos und Anmeldung hier...

 

 

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30 Prozent Zuschuss für Ihre optimierte Heizung!

Mit einer Heizungsoptimierung oder einem Austausch veralteter gegen hocheffiziente Pumpen lassen sich Energiekosten sparen. Der Staat fördert dies mit einem Zuschuss von 30 Prozent.

 

Weitere Informationen und Anmeldung zum Förderprogramm

 

Flyer zum Pumpenaustausch

 

Hintergrundinformationen zum Förderprogramm

 

 

 

 

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Wieviel darf die Zukunft des Bauens kosten?

 

Ein Interview der Hessischen Energiesparaktion mit dem Nürnberger Architekt Dr. Burkhard Schulze Darup

 

 

Der Nürnberger Architekt Dr. Burkhard Schulze Darup hat mit die umfassendsten Bauerfahrungen zu Passivhäusern in Deutschland. Was sagt er zu der heutigen Kritik an diesem Energiesparstandard des Bauens. Als erster Teil einer Interviewserie wollten wir wissen: Was darf die Zukunft kosten?

 

 

 

Hier finden Sie das Interview als PDF-Datei

 

 

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Kellerlüftung - Warum im Sommer Vorsicht geboten ist!

 

 

Die "Hessische Energiespar-Aktion" informiert:

 

"Bei hohen Temperaturen von über 30° Celsius wächst die Gefahr, dass es bei der Kellerlüftung zu Feuchteschäden kommt. Im Sommer werden Wände, Decken oder Fußböden vieler Keller feucht, weil ihre Besitzer bei warmen Außentemperaturen den Keller gut durchlüften", so Werner Eicke-Henning, Programmleiter der "Hessischen Energiespar-Aktion".

 

Hier geht's zur Presseinformation als pdf-Datei

 

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Gemeinsam für ein gutes Klima

Die Kamgagne "Kassel wirkt!" zeigt, wer sich in der Stadt für Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung engagiert.
Die Broschüre "Kassel - Stadt im Wandel" stellt Initiativen für eine nachhaltige Lebensweise in Kassel und Umgebung vor.

Kassel wirkt!...

...auch über seine Stadtgrenzen hinaus. Die Kampagne "Kassel wirkt" zeigt, wer sich in der Stadt für Klimaschutz und eine nachhaltige Entwicklung engagiert.

In Kassel und Umgebung sind viele Initiativen entstanden, die die Ideen zu einer nachhaltigen Lebensweise umsetzen.

Die Broschüre "Kassel - Stadt im Wandel" stellt diese Initiativen vor: vom Gemeinschafts-Gartenprojekt über Naturkostladen, Repariercafe, Kinderbauerhof und Tauschbörse ist alles dabei...

 

Die Broschüre erhalten Sie im Klima- und Energiebüro der Gemeinde Ahnatal

 

Die digitale Version der Broschüre und Hinweise auf weitere Initiativen finden Sie auf der Webseite von Transition-Town-Kassel: www.ttkassel.de

 

 

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Prima-Klima-Show in der Helfensteinschule

 

 

Wie man mit Hilfe eines Klodeckels die richtige Art zu lüften erklärt, was passiert, wenn die Erde anfängt zu schwitzen, und wie sich ein Farn beim Verrotten in der Erde fühlt  – das und mehr erfuhren die Schüler der Helfensteinschule jetzt bei einem  Auftritt der Gruppe Arttours. Die präsentierte mit ihrem Energietheater eine Schulstunde der besonderen Art in der Weimarer Grundschule. Im Mittelpunkt standen dabei gängige Themen rund um den Klima- und Ressourcenschutz und allerlei Tipps zum Energiesparen.

Als Mimi Energy führte Sigrid Fath durch die „Prima Klima Show“ und wurde dabei von Rabe Rudi und dem Professor Pfiffikus (Werner Ries) unterstützt. Kindgerecht erklärten sie zum Beispiel, wie die Kohle einst aus Farnwäldern entstanden ist; wieviel Strom eine Familie an einem ganz normalen Morgen so verbraucht und was man alles tun kann, um Strom zu sparen. Mit Hilfe von Quizrunden bezogen sie die Kinder mit ein. Und die passten gut auf und konnten alle Fragen richtig beantworten.

„Ich fand es eine tolle Mischung, dass die Schüler bis zum Schluss konzentriert dabei waren und viel Spaß hatten“, sagte Ahnatals Klimaschutzmanagerin Jessica Helmschmidt nach dem Auftritt. Sie hatte den Kontakt zwischen der Schule und dem Energietheater vermittelt, das von der „Hessischen Energiespar-Aktion“ auf Tournee geschickt wird. „Das läuft im Rahmen des Sachkundeunterrichts. Es ist wichtig, dass die Kinder sensibilisiert werden und Verantwortung übernehmen“, erklärte Schulleiterin Annerose Ziegler-Möller. (pmi)

Fotos:

Richtig Lüften: Mit Hilfe von Klodeckeln erklärten Sigrid Fath und Werner Ries bei der „Prima Klima Show“, wie man im Winter richtig lüftet. Sie waren mit dem Energietheater an der Helfensteinschule in Weimar zu Gast und sorgten für eine unterhaltsame und lehrreiche Schulstunde. Foto: Schilling

 

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Unsere Verwaltung will grüner werden - Gemeinde Ahnatal als Twinning-Region ausgewählt

Die Gemeinde Ahnatal ist als eine von drei Kommunen und Landkreisen zur Teilnahme am Maßnahmen-Twinning „Grüne Verwaltung“ im bundesweiten Projekt RegioTwin ausgewählt worden. Neben der Gemeinde Ahnatal sind die Kommune Pattensen und der Werra-Meißner-Kreis mit dabei.

Die Gemeinde Ahnatal ist bereits mit einigen Klimaschutz-Projekten aktiv und möchte nun auch in der eigenen Verwaltung mit der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen mit gutem Beispiel vorangehen.

„Klimaschutz geht alle etwas an. Deswegen freuen wir uns besonders als Twinning-Region ausgewählt zu sein. Damit können wir einen ureigenen Beitrag aus der Verwaltung heraus für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Ahnatal leisten. Wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen“, so Bürgermeister Michael Aufenanger.

Welche weiteren Regionen an dem Projekt teilnehmen sowie aktuelle Informationen sind auf der Projekt-Webseite www.regiotwin.de zu finden.

 

Hier geht's zur Pressemeldung zum Projektstart als pdf-download

 

 

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Paris - Ahnatal

Was hat der Klimawandel mit jedem einzelnen von uns zu tun?

Beitrag vom 1. Dezember 2015

Auch wenn wir es hier vielleicht noch nicht direkt spüren: Der Klimawandel und seine Folgen betreffen früher oder später uns alle. Es wird also allerhöchste Zeit, dass wir uns mit dem Thema auseinandersetzen. Während in Paris Umweltpolitiker und Regierungschefs debattieren, können wir vor Ort direkt anfangen, zu handeln. Wenn eine Regierung sich Klimaschutzziele setzt und mit Gesetzesvorlagen dafür sorgt, diese effektiv umzusetzen, ist das wunderbar; wenn zudem Millionen von Menschen damit beginnen, ihr alltägliches Handeln zu überdenken und bewusste Entscheidungen zu treffen, so hat dies eine Tragweite von unschätzbarem Wert. An dieser Stelle kommen wir zu der Frage: Was kann jeder einzelne von uns tun?

In wenigen Worten lässt sich dies so formulieren:

Informieren – Gewohnte Sichtweisen überdenken – Handeln.

Konkret kann das zum Beispiel folgende Punkte beinhalten:

Weihnachtsgeschenke: weniger ist mehr, lokale Läden gegenüber online-shopping bevorzugen.

Wohnen: Stromeffizienz, richtig Lüften, Gebäudemodernisierung.

Urlaub: auf weit entfernte Kurztrips verzichten und stattdessen nachhaltige Urlaubsziele entdecken.

Mobilität: öfter mal die Bahn und das Fahrrad nehmen.

Lebensmittel: bio, saisonal, regional.

Wenn wir uns nur einige Punkte zu Herzen nehmen, kann dadurch ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

 

Hintergrund UN-Klimagipfel

 

Jedes Jahr treffen sich Regierungschefs, Organisationen und Aktivisten aus Wirtschaft, Umwelt und Technik, um sich bei den Klimagipfeln bzw. Klimakonferenzen mit der Zukunft unserer Erde zu befassen. Vom 30. November bis zum  11. Dezember 2015 verhandeln Regierungen aus 196 Staaten derzeit in Paris, um ein global verbindliches Klimaabkommen zu schaffen, das nach 2020 in Kraft treten soll. Ziel ist es, die Erwärmung des Erdklimas auf maximal 2° Celsius über vorindustriellem Niveau zu begrenzen.

 

Hier geht's zur Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsichereiht

 

Hier geht's zur Seite des Klima-Bündnisses

 

Klimaneutral leben - Stellschrauben im Alltag

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