Corona akuell: Hilfsangebote der Gemeinde Ahnatal

Zusätzlich zu nachbarschaftlichen Hilfen in unserem Ort hat die Gemeinde Ahnatal eine Hilfebörse eingerichtet. Unter der oben genannten Telefonnummer vermitteln wir Hilfe für die täglichen Dinge des Lebens. Dazu gehört insbesondere das Einkaufen im Ort für den täglichen Bedarf. Wer mithelfen möchte, kann sich unter derselben Telefonnummer anmelden.

Ein großer Dank gilt hier den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und dem Team der Ferienspielbetreuer, die Menschen in unsere Gemeinde unterstützen. Bisher wurde das Angebot erst in Ausnahmefällen angenommen. Scheuen Sie sich nicht auf das Angebot zurückzugreifen. Das Angebot wird bei steigender Nachfrage durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Ahnatal unterstützt.

Um kriminellen Machenschaften vorzubeugen ist folgendes zu beachten:

1.    Die Helfer rufen Sie nicht an – Sie melden sich bei uns

2.    Die Helfer gehen nicht mit Ihnen ins Haus

3.    Sollte Ihnen etwas merkwürdig erscheinen, fragen sie unter 628 -24024 nach

 

 

Hessen helfen  

Weitere Angebote finden Sie auch auf der hessischen Plattform zur gegenseitigen Hilfe in der Corona Krise unter www.hessen-helfen.de

 

Hilfsangebote des Landkreises Kassel

Der Landkreis Kasselhat ein ein Bürgertelefon zu allen Fragen um die Corona Pandemie eingerichtet, das unter der Rufnummer 0561 - 1003-1177 errechbar ist.

Zusätzlich bietet auf einer Plattform die Möglichkeit, Hilfsangebote in Ihrer Nachbarschaft zu finden oder sich als Helfer*in zu registrieren. Die Plattform für Hilfsangebote findet man hier.

 

 

Nordhessen rückt zusammen

Initiative der "Grimm-Heimat-Nordhessen" auf die aktuelle Corona Situation:

Die Plattform www.nordhessen.help bietet Produzenten und Dienstleistern die Möglichkeit, ihre Angebote online zu stellen, und hilft den Bürgern, das für sie passende Angebot zu finden. Nach dem Motto „Nordhessen rückt zusammen“ und mit dem Aufruf "Gib dir einen Ruck - rück mit!" wird hier unkompliziert und kostenlos geholfen und vernetzt.

 

 

Nähen heißt helfen

Coronavirus: Vizelandrat Andreas Siebert ruft zu einer kreisweiten Hilfsaktion zur Produktion von Behelfsmasken auf

Landkreis Kassel. Die Beschaffung von Schutzausstattung ist weiterhin ein riesiges Problem bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Insbesondere Pflegedienste und Seniorenheime brauchen deutlich mehr Schutzausrüstung als momentan verfügbar ist. Vizelandrat Andreas Siebert wendet sich daher mit einem Appell an die Menschen im Landkreis Kassel und bittet darum, Behelfsmasken zu nähen.

Die Herstellung zuhause ist ganz einfach. Eine detaillierte Anleitung mit Bildern für jeden Arbeitsschritt kann ab sofort auf der Internetseite des Landkreises heruntergeladen werden. Die Verteilung ist außerdem in einem Flußdiagramm beschrieben.

"Wir haben im Landkreis Kassel 48 Senioreneinrichtungen und etwa 70 Pflegedienste", betont der Vizelandrat. "Auch wenn das Land Hessen die Zuteilung von Schutzausstattung avisiert hat, werden diese Lieferungen wohl nur sehr begrenzt reichen", befürchtet Siebert. Zumal auch Bedarf im Bereich der häuslichen Pflege durch Verwandte bestehe. Daher sei es sinnvoll, sogenannte "Behelfs-Mund-Nase-Schutzmasken" (BMNS) selbst zu nähen und insbesondere den Pflegeeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. "Einige Privatpersonen nähen ja schon für den Eigenbedarf oder Einrichtungen in der Nachbarschaft" so der Vizelandrat. "Aber jede weitere Hand hilft, den Bedarf zu decken und Menschen zu schützen."

Dabei ist zu beachten: Die selbstgemachten Behelfsmasken können das Risiko der Übertragung reduzieren, indem sie die Verteilung von Tröpfchen verhindern, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen. Jedoch sind sie kein zuverlässiger Schutz vor einer Ansteckung. Deshalb gilt es, auch mit BMNS-Maske, die bekannten Grundregeln zum Schutz vor der Verbreitung des Coronavirus weiter einzuhalten.

Fertige Masken können bei allen Rathäusern im Landkreis Kassel abgegeben werden. Der Landkreis wird diese dann an Pflegeeinrichtungen weiterleiten.